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Vorbemerkung 2002 und Kommentare von Naturwissenschaftlern

Vorbemerkung 2002

Nach einem Rückblick auf die vor 26 bzw. 13 Jahren publizierte Arbeit zum Ursprung des Auges erscheinen mir einige Passagen heute vom Stil her zu "grimmig". Das hier diskutierte Tatsachenmaterial ist jedoch so umfangreich, dass auch meine kritischen Leser den Stoff mit großem Gewinn studieren können (siehe Kommentar unten). Darüber hinaus bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass der hier diskutierte Intelligent-Design-Ansatz zutrifft, d.h. in Übereinstimmung mit den Tatsachen ist und damit eine ganz wesentliche Bereicherung in der biologischen Fragestellung bietet. Ich möchte den Leser daher bitten, sich nicht durch die stilistisch hin und wieder rauhen Stellen von einer eingehenden Prüfung der Frage abhalten zu lassen, ob die hier aufgeführten zahlreichen Tatsachen und Argumente für die Richtigkeit des Intelligent-Design-Ansatzes sprechen oder ob er Tatsachen und Argumente zur Entstehung des Auges aufführen kann, die diesen Ansatz falsifizieren.

Sir Karl R. Popper schreibt zur Wahrheitsfrage 2000, p. 174 (Lesebuch, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen):

Tatsache ist, daß auch wir die Wissenschaft als Suche nach der Wahrheit sehen, und zumindest seit Tarski fürchten wir uns nicht mehr, das auch zu sagen... Die Idee der Wahrheit allein ist es, die es uns erlaubt, vernünftig über Fehler und rationale Kritik zu sprechen, die uns rationale Diskussion ermöglicht - das heißt eine kritische Diskussion, die nach Fehlern sucht und dabei ernsthaft das Ziel verfolgt, möglichst viele dieser Fehler zu eliminieren, um der Wahrheit näher zu kommen.

Eine Korrektur habe ich in der Internetausgabe der Schrift mehrmals vorgenommen: Statt von Schöpfungslehre spreche ich in der Regel von der Intelligent-Design-Theorie, um damit die wissenschaftliche Alternative zur Synthetischen Evolutionstheorie in dieser Arbeit über die Entstehung des Auges zu betonen. Denn Intelligent Design ist auch ohne Religion wissenschaftlich fassbar und nachvollziehbar (d.h. "...it does not depend on religious premisses" - M. Behe 2002; vgl. weiter William A. Dembski (2002): NO FREE LUNCH; Roman and Littlefield, Lanham). Selbstverständlich stellt sich nach Erweis von Intelligent Design die Frage nach dem Designer. Die Fragen, ob jemand den Designer (1) mit Gott und weiter (2) mit dem Gott der Bibel identifiziert (beides ist desöfteren aufgrund zahlreicher weiterer Evidenzen der Fall) - sind rein logisch jedoch zunächst einmal unabhängig von der Entdeckung einer plan- und sinnvollen Entstehung der Organismen. Einige Forscher lassen diese Fragen offen. Michael Behe hat dazu ein aufschlussreiches Kapitel in seinem Buch DARWINS BLACK BOX (1996) geschrieben (das Zitat oben stammt aus einem Interview aus dem Video UNLOCKING THE MYSTERIES OF LIFE, Illustra Media, 2002).

Bei Herrn Frieder Meis, Ludwigshafen, bedanke ich mich sehr herzlich für das Korrekturlesen der Internetversion der vorliegenden Augenschrift.

Wolf-Ekkehard Lönnig

Köln, den 28.8.2002

 

Kommentare von Naturwissenschaftlern zur 1. Auflage

"Ihre Zusammenstellung ist mir für eine kritische Beurteilung des gesamten Problems sehr wertvoll."

Prof. Dr. Adolf Portmann

Zoologisches Institut der Universität Basel

 

"Vielen Dank für die Zusendung Ihrer Dokumentation über das Auge und die Darwin'sche Zufallstheorie. Ich freue mich über diese engagierte und informative Schrift, die eigentlich jeden Nachdenklichen überzeugen müßte von der Wackeligkeit der tönernen Füße, auf denen das stolze Gebäude des Darwinismus steht."

Prof. Dr. Joachim Illies

Limnologische Flußstation des Max-Planck-Instituts für Limnologie, Schlitz

 

"Haben Sie herzlichen Dank für Ihre ausgezeichnete Arbeit über das Auge! Wem da nicht die Augen aufgehen, das sind unbelehrbare Atheisten, die man nicht mehr beachten sollte. Sie wissen ja selbst, dass selbst Zeugen der Wunder Jesu diese abgelehnt oder als Satanswerk hingestellt haben. Zur Einsicht muß die Zustimmungsbereitschaft kommen" (unterstrichen von O.K.).

Prof. Dr. Oskar Kuhn

Paläontologie, Universitšt München

 

"Gestern hatte ich nun noch - während einer längeren Bahnfahrt - Gelegenheit, Ihre Arbeit "Auge" von vorn bis hinten zu lesen. Der große Druck machte das Lesen für mich leicht, und der ganz ausgezeichnete Inhalt zu einem reinen Vergnügen. Ihrem hinten geäußerten Wunsch nach Kritik kann ich nicht erfüllen, weil ich nichts zu kritisieren habe" (unterstrichen von W.H.).

Prof. Dr. Walter Heitler

Institut für Theoretische Physik der Universität Zürich

 

"Vielen Dank für die Zusendung Ihrer Monographie über das Auge, zu der ich Ihnen gratuliere! Sie haben mit viel Sachverstand und sehr viel Mut damit eine sehr seriöse und aus meiner Sicht überzeugende Beweisführung für die Schöpfungstheorie auf der Basis naturwissenschaftlicher Fakten erbracht, die volles Lob verdient."

Prof. Dr. Hans-Dieter Scharf

Organische Chemie, Universität Aachen

 

Theo Eckardt nannte die Schrift eine "auf jeden Fall sehr verdienstvolle Zusammenstellung, deren Erscheinen ich lebhaft begrüße."

Prof. Dr. Theo Eckardt

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem,

 

"Die Bedeutung Ihrer Arbeiten, insbesondere auch über "das Auge", weiß ich sehr zu würdigen."

Prof. Dr. Dr. Wilhelm Troll

Institut für Spezielle Botanik und Botanischer Garten der Universität Mainz

 

"Herzlichen Glückwunsch, sehr geehrter Herr Lönnig, zu Ihrer Kampfschrift über das AUGE und die EVOLUTION! Meine Tochter - Augenärztin Dr. Maria Oblak, München - brachte die nur ausgeliehene Studie zu den Osterfeiertagen. Ich studierte sie sofort, stimme Ihnen begeistert zu und bestelle zwei Stück gegen Rechnung."

Dr. med. Robert Steidle

Medizin, München

 

"Für den, der denken kann, ist es seit jeher klar gewesen, dass ein einheitlich konstruiertes Gebilde, wie z. B. auch Augen, niemals durch Einzelmutationen zusammengewürfelt sein können - aber mit solchen Gedanken dringt man "heute" noch nicht durch - vielleicht aber schon "morgen", wenn das große Um-denken anhebt" (unterstrichen von O. J. H.).

Prof. Dr. Otto Julius Hartmann

Biologie, Universität Graz

 

"Das Buch ist eine wahre Fundgrube und ich hoffe, dass es weiterhin die verdiente Beachtung findet."

Prof. Dr. Wolfgang Kuhn (zur 2. Auflage)

Biologie, Universität Saarbrücken

Und ein Kritiker:

"Ein echtes Verdienst Ihrer Arbeiten ist es zweifellos, immer wieder auf oft übersehene schwache Stellen im neodarwinistischen Theoriengebäude hinzuweisen. Mir ist der Mephisto im "Faust" wegen seiner schönen natürlichen und unpathetischen Betrachtungsweise auch immer sehr sympathisch. Anders wäre es sicher, wenn er selber etwas seiner Natur Gemäßes aufzubauen hätte (falls das überhaupt möglich sein sollte), was er dann seinerseits gegenüber der Kritik vertreten müßte."*

Dipl. Biol. Erich Lange, Bützow

 

 

Evolution und Wahrscheinlichkeit: Grundsätzliche Einwände

Zu dieser Frage vergleichen Sie bitte den Beitrag von Frieder Meis: Widerlegung der Einwände gegen die Anwendbarkeit der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Evolutionstheorie sowie die Beiträge von Klaus Wittlich: Über die Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung brauchbarer DNA-Ketten und Häufige Einwände zur Wahrscheinlichkeitsrechnung.

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*Vgl. dazu das Kapitel zur Entstehung des Auges: AuIEnt.html sowie Die Synthetische Evolutionstheorie und die Intelligent-Design-Theorie: Ein Vergleich: IntelligentDesign.html


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© 2002 by Wolf-Ekkehard Lönnig - loennig@mpiz-koeln.mpg.de


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