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Homepage des Genetikers

Wolf-Ekkehard Lönnig

Fotografiert von Peter Maciol, Köln, am 29. 9. 2007

Publikationsliste/List of Publications

Zur Zeit 101 Beiträge
(Stand 1. und 28. Oktober 2007 mit Nachträgen vom 11. Februar 2008 und ganz am Ende der Liste weitere Nachträge bis 21. Februar 2012: 101 Beiträge) ,

davon 43(48) peer-reviewed bzw. peer-edited naturwissenschaftliche Beiträge

(im Detail: 24 peer-reviewed/scientific Papers* und von diesen 14 als Erst- oder Alleinautor und 3 als Letztautor

und 19 (24) peer-edited Papers**

sowie 58 (53) weitere wiss. Arbeiten, Diskussionen und Kommentare zumeist zum Ursprung der Lebensformen)

[Die folgenden Anmerkungen sowie die zum Peer Review unten sind von 2007/2008]

*Im Science Citation Index ("die weltweit größte und wichtigste multidisziplinäre Aufsatzdatenbank für die Bereiche Naturwissenschaften und Medizin" [UB Uni Heidelberg] und zugleich Grundlage für das Universitätsranking, CHE) werden unter meinem Namen 16 Arbeiten*** bis zum Jahre 2003 aufgeführt (7 davon als Allein- oder Erstautor, 2 als Letztautor). Es ist jedoch unter Fachleuten allgemein bekannt, dass auch dieser Index nicht alle Peer-Review- und wiss. Arbeiten eines Autors erfasst (zum Beispiel keine aus wissenschaftlichen Fachbüchern/Methodenbüchern und Enzyklopädien). Neue Fachzeitschriften werden manchmal erst nach einigen Jahren integriert. Weiter sollte vielleicht noch angemerkt werden, dass nach den internationalen Publikationsregeln der Letztautor dem Erstautor praktisch gleichgestellt ist und dass sich auch meine weitere Koautorschaft auf jeweils wesentliche Daten aus umfangreichen mutationsgenetischen Experimenten und Untersuchungen inklusive Transposon-Tagging und -Trapping und Hybridisierungsexperimente gründet (siehe unten) (mehrere Papers in High-Impact-Journals wie EMBO; dort viermal).

Mehrere meiner Peer-Review-Arbeiten beschäftigen sich ausführlich mit evolutionstheoretischen Fragen (vgl z.B. die Beiträge unter den Nummern 10, 24/38, 39, 44, 45, 64, 83, 90, [95]. Und das war auch schon in den beiden Staatsexamensarbeiten und in der Doktorarbeit der Fall). Daten aus der experimentellen Arbeit sind übrigens auch in die Reviews eingeflossen. Zur Artbegriffsarbeit kommentiert H. van Waesberghe in Theoretical and Applied Genetics (79, 431) seine Sicht der Dinge wie folgt: "While Mr. Lönnig is far from being the only non-Darwinian evolutionist, he deserves a special place in the assembly"; siehe des Weiteren die Ausführungen unter http://www.weloennig.de/aktivitaeten.html. Praktisch alle meine experimentalgenetischen Untersuchungen mit Hunderttausenden von Pflanzen über einen Zeitraum von rund 30 Jahren stehen unter der Fragestellung: Was leisten Mutationen phänotypisch und molekular? Meine Antwort als "genetic mutations expert" (G. Sewell): Für die Mikroevolution haben sie zusammen mit der Rekombination einen hohen Stellenwert, aber für die Fragestellungen der Makroevolution reichen sie definitiv nicht aus. Ich bin damit in Übereinstimmung mit Hunderten weiteren Naturwissenschaftlern (siehe z. B. die Webseite ein paar Zeilen weiter unten).

**Alle als Alleinautor (davon 14 kleinere experimentalgenetische Arbeiten, aber auch 1 ausführlicherer Beitrag zur praktischen Züchtungsforschung mit Pisum sowie mehrere detaillierte theoretische Beiträge; zu den Zahlen in Klammern siehe die erste Fußnote am Ende des Dokuments [vor dem Nachtrag 2012]).

Pflanzenarten, mit denen ich im größeren Umfang gearbeitet habe, auch Abbildungen von Feldern und Mitarbeitern. Abb. links: Pisum sativum. Mitte, obere Reihe: (1) Einige Mitarbeiter 2006, (2) und (3) Auswertung von 135 000 Physalis-Pflanzen im Regen und in der Sonne durch W.-E.L. (2007). Ergebnis: Rund 2000 neue Mutanten in den letzten beiden Jahren; einige Beispiele dazu in der unteren Reihe (sehr wahrscheinlich wieder 99,99% Funktionsverlustmutanten, die wir zur Identifikation der Funktion der jeweiligen Gene und von Gennetzwerken brauchen sowie zur Fragestellung der Möglichkeiten und Grenzen der mutationsbedingten Variation). Rechts: Antirrhinum (oben) und Misopates (unten) (Foto Maret Kalda).

Wer längere Listen mit Peer-Review-Publikationen von Naturwissenschaftlern sehen möchte, die ebenfalls vom intelligenten Ursprung des Lebens und der Arten überzeugt sind, der sei z. B. auf die Arbeiten von Professor Siegfried Scherer mit seiner erfreulich großen Arbeitsgruppe hingewiesen. Scherer hat mit 92 Peer-Review-Beiträgen (hier ausschließlich die Journal-Beiträge gezählt) 9/2001 den Ruf auf eine Direktorenstelle in Wien erhalten und mit 107 Arbeiten 2003 den Ruf auf eine C4-Professur an der Technischen Universität München (Eliteuniversität TUM) angenommen. Zur Zeit hat er rund 150 wissenschaftliche Veröffentlichungen aufzuweisen (davon 19 zur Systematik und Evolution: siehe die Arbeiten unten auf seiner Seite). Oder auf Henry F. Schaefer III ("He is the author of more than 1150 scientific publications" (vgl. 1 , 2 und 3), darunter auch neuere Studien zur DNA und RNA (z. B. 4). Eine Liste von 2007 führt 1155 Peer-Review-Publikationen im Detail auf). Und selbstverständlich kann ein hochqualifizierter Quantum-Chemist wie Schaefer auch etwas völlig Zutreffendes zur Entstehung des Lebens sagen, auch wenn das nicht sein Forschungsschwerpunkt ist. Und auf dieser Webseite ist eine stattliche Anzahl von weiteren darwinkritischen und ID-Naturwissenschaftlern zu finden, die lange Peer-Review-Publikationslisten nachweisen können.

Der extremste Gegensatz dazu dürfte beim Geschäftsführer der AG Evolutionsbiologie liegen, der als Vorstandsmitglied mit wissenschaftlichem Anspruch ständig im Namen der AG (mit zur Zeit 64 Mitgliedern) spricht und der im Science Citation Index genau 1 (eine!) Peer-Review-Publikation (und zwar als Koautor) aufzuweisen hat und diese nicht zum Thema Evolution. Dagegen wäre von meiner Seite auch nichts einzuwenden (zumal es sich um einen nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter an einem Münchner Institut für Chemie handelt), wenn dieser Geschäftsführer nicht zu evolutionskritischen Beiträgen regelmäßig behaupten würde, dass ein Autor, der keine naturwissenschaftlichen Peer-Review-Artikel zum Evolutionsthema publiziert habe, völlig inkompetent sei, sich zu dieser Thematik zu äußern. Ein mir persönlich bekannter langjähriger Professor für Evolutionsbiologie an einer deutschen Universität hat nebenbei bemerkt 5 (fünf) Peer-Review-Beiträge (nach SCI) veröffentlicht - 1 davon hat Evolutionsfragen zum Gegenstand (der Mangel bzw. die gänzliche Abwesenheit experimentalwissenschaftlicher Peer-Review-Artikel zum Thema Evolution ist übrigens auch bei einigen weiteren Mitgliedern des oben genannten Vereins festzustellen, vom Biologen, der die Gründung der AG vorgeschlagen hat, bis zum stellvertretenden Vorsitzenden, der (gemäß hpd, FAZ.NET, WDR, Deutschlandfunk und anderen als "Evolutionsbiologe") mit 9 biologiehistorischen Artikeln und 11 Book Reviews im SCI vertreten ist.)

Ein paar Anmerkungen zum Peer-Review generell findet der daran interessierte Leser am Ende der Publikationsliste.

Meine peer-reviewed/scientific Papers sind mit einem Sternchen (*) und die peer-edited Papers mit zwei Sternchen (**) gekennzeichnet.

1. Lönnig, W.-E.: Ursprung und Entwicklung des Pflanzenreichs im Spiegel älterer und moderner Auffassungen. Kritische Betrachtung unter Auswahl geeigneter Beispiele. 1971, 141 S. (1. Staatsexamensarbeit. Referent Prof. Dr. Theo Eckardt; leitender Direktor des Botanischen Gartens und Botanischen Museums in Berlin Dahlem.) ("...[E]rfreut möchte ich feststellen: Endlich einmal eine Staatsexamensarbeit, in der ein junger Mann sich entschieden gegen eine "Heilige Kuh" (Neodarwinismus bzw. Abstammungslehre allgemein) wendet und mit innerer Anteilnahme die wunden Punkte einer Lehre aufzeigt, die im Bewußtsein der meisten gar nicht mehr als Theorie, als großartige Zusammenschau gilt, sondern als einwandfrei und nahezu lückenlos bewiesenes Tatsachengebäude. Die persönliche Meinung zu dem ganzen Fragenkomplex findet sich in zwei Sätzen am Schluß der ganzen Arbeit klar ausgesprochen: "Die in der Technik realisierten kybernetischen Systeme setzen Planmäßigkeit voraus. Welche Schlußfolgerung liegt näher, als dies auch für den Ursprung der Organismenwelt zu postulieren" (S. 131). Nun ist es freilich nicht so, daß Herr Lönnig mit seiner Ansicht allein dasteht auf weiter Flur. Er kann gleich im ersten Kapitel eine Reihe namhafter Botaniker und Zoologen ins Feld führen, die den Neodarwinisrms ebenfalls für unzulänglich halten. An dieser Stelle muß rühmend anerkannt werden, daß Herr L. die einschlägige Literatur, auch auf dem Gebiet der Zoologie, in ausgezeichneter Weise nicht nur dem Namen nach kennt und zitiert, sondern wirklich auch durchgearbeitet hat, selbst wenn es sich um größere Bände handelt, so daß er darin zum Teil ein größeres Mitspracherecht haben dürfte, als gewisse "Potentaten", die er anführt, die sich zu gegenteiligen Ansichten folgendermaßen äußern: "So etwas liest man nicht" (S. 102). Herr L. vertritt im Grunde genommen das gleiche, was meine eigenen Lehrer in Botanik, Karl von Goebel und Wilhelm Troll, als Fazit aus ihrer Lebensarbeit gezogen haben und was Troll einmal treffend so formuliert hat: "...es ist dasselbe Grundphänomen der Einheit in der Mannigfaltigkeit, das auf der einen Seite auf einen Typus physiologischer Vorgänge, auf der anderen Seite auf einen Typus der Gestalt hinführt und einen übergeordneten Sinn, den Logos im Bios erkennen laßt."" - Auszug aus der Einleitung des ausführlichen Gutachtens vom 3. 2. 1971 mit der Beurteilung "sehr gut". Theo Eckardt (1910-1977) war Evolutionstheoretiker mit entsprechenden Publikationen, hielt den Neodarwinismus [= Synthetische Evolutionstheorie] jedoch für unzureichend.)

2. Lönnig, W.-E.: Paläontologie und Abstammungsidee. Ein Beitrag zur Entwicklung der Kritikfähigkeit bei der Behandlung eines biologischen Problems im Unterricht der 11. Klasse. 3. Sep. 1973, (ebenfalls) 141 S. (2. Staatsexamensarbeit. Referenten: Gutachterteam aus Prüfungsausschuß unter der Leitung von Herrn Studienprofessor Dr. M. Schreiber, Berlin; Abschluss des 2. Staatsexamens 4. Februar 1974.)

3. Lönnig, W.-E.: Archaeopteryx - Paradigma evolutionistischer Fehlinterpretation. Mit einer Diskussion von Einwänden von Prof. Dr. K. Günther, Prof. Dr. O. Kuhn, Prof. Dr. M. Landmann u.a. 1975, 128 S. Stuttgart. (600 Exemplare) Im Selbstverlag.

4. Lönnig, W.-E. Auge - widerlegt Zufalls-Evolution. Ein paar Fakten und Zitate zur Widerlegung des Neodarwinismus und zum Beweis der Schöpfungslehre. 1. Auflage (1000 Exemplare) 1976, 76 S. 2. Auflage (500 Exemplare) 1989, 124 S. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln. (ISBN 3-9801772-1-1) Köln. (Prof. Dr. Adolf Portmann, Zoologisches Institut der Universität Basel: "Ihre Zusammenstellung ist mir für eine kritische Beurteilung des gesamten Problems sehr wertvoll." Prof. Dr. Joachim Illies, Limnologische Flußstation des Max-Planck-Instituts für Limnologie, Schlitz: "Vielen Dank für die Zusendung Ihrer Dokumentation über das Auge und die Darwin'sche Zufallstheorie. Ich freue mich über diese engagierte und informative Schrift, die eigentlich jeden Nachdenklichen überzeugen müßte von der Wackeligkeit der tönernen Füße, auf denen das stolze Gebäude des Darwinismus steht." Prof. Dr. Oskar Kuhn, Paläontologie, München: "Haben Sie herzlichen Dank für Ihre ausgezeichnete Arbeit über das Auge! Wem da nicht die Augen aufgehen, das sind unbelehrbare Atheisten, die man nicht mehr beachten sollte. Sie wissen ja selbst, dass selbst Zeugen der Wunder Jesu diese abgelehnt oder als Satanswerk hingestellt haben. Zur Einsicht muß die Zustimmungsbereitschaft kommen" (unterstrichen von O.K.). Prof. Dr. Walter Heitler, Institut für Theoretische Physik der Universität Zürich: "Gestern hatte ich nun noch - während einer längeren Bahnfahrt - Gelegenheit, Ihre Arbeit "Auge" von vorn bis hinten zu lesen. Der große Druck machte das Lesen für mich leicht, und der ganz ausgezeichnete Inhalt zu einem reinen Vergnügen. Ihrem hinten geäußerten Wunsch nach Kritik kann ich nicht erfüllen, weil ich nichts zu kritisieren habe" (unterstrichen von W.H.). Prof. Dr. Hans-Dieter Scharf, Direktor des Instituts für Organische Chemie, Aachen: "Vielen Dank für die Zusendung Ihrer Monographie über das Auge, zu der ich Ihnen gratuliere! Sie haben mit viel Sachverstand und sehr viel Mut damit eine sehr seriöse und aus meiner Sicht überzeugende Beweisführung für die Schöpfungstheorie auf der Basis naturwissenschaftlicher Fakten erbracht, die volles Lob verdient." - Und ein Kritiker, Dipl. Biol. Erich Lange, Bützow."Ein echtes Verdienst Ihrer Arbeiten ist es zweifellos, immer wieder auf oft übersehene schwache Stellen im neodarwinistischen Theoriengebäude hinzuweisen. Mir ist der Mephisto im "Faust" wegen seiner schönen natürlichen und unpathetischen Betrachtungsweise auch immer sehr sympathisch. Anders wäre es sicher, wenn er selber etwas seiner Natur Gemäßes aufzubauen hätte (falls das überhaupt möglich sein sollte), was er dann seinerseits gegenüber der Kritik vertreten müßte." (Zum Aufbau vgl. z. B. den hier unter Punkt 80 erwähnten Beitrag.)

5. Lönnig, W.-E.: Heterosis bei Pisum sativum. - Mit einer Diskussion der grundsätzlichen Probleme und Ergebnisse zum Heterosisphänomen. 1980, 146 S. (Dissertation; Referenten: Prof. Dr. W. Gottschalk und Prof. Dr. H. P. Müller), Genetisches Institut der Universität Bonn.

6. Lönnig, W.-E.: Fasciation and heterosis in pea (I). Pisum Newsletter 12, 44-46 (1980). (Zu den aufschlussreichen experimentellen Daten in diesen relativ kleinen Pisum-Newsletter-Beiträgen siehe z. B. den Kommentar von N. F. Weeden und M. Wavrick (Department of Horticultural Sciences, Cornell University, Geneve, NY, USA) zu einer der Arbeiten (Nr. 20 unten) unter http://pisum.bionet.nsc.ru/pg/30/obs.htm: "Loennig [3] presented extensive data on the frequency of occurrence of the obscuratum phenotype in crosses derived from a particular line possessing a violet-spotted testa. The incidence of solid colored seeds in seven families ranged from 1.9 to 8.9%. In confirmation with results of previous investigators, Loennig found that the seeds with solid pigmentation produced plants with all or mostly violet-spotted seeds, indicating that the phenotypic change was not heritable." Der Editor war seinerzeit Prof. G. A. Marx, der diese Publikationen mit kritischen Rückfragen und Verbesserungsvorschlägen begleitete. Mindestens 2 mir persönlich bekannte Biologieprofessoren und 'Evolutionisten' haben ihre Pisum-Newsletter-Beiträge ohne Einschränkung in ihren Publikationslisten aufgeführt, und Pisum-Newsletter-Beiträge werden auch regelmäßig in peer-reviewed Journals zitiert; ich führe sie hier unter 'kleinere peer-edited Papers' auf. - In Google - Zugriff am 27. 8. 2007 - finden sich übrigens unter dem Begriff "Pisum Newsletter" 250 Seiten und für die seit 1991 unter dem Namen "Pisum Genetics" weitergeführte Zeitschrift 965.)**

7. Lönnig, W.-E.: Fasciation and heterosis in pea (II). Pisum Newsletter 13, 27 (1981).**

8. Lönnig, W.-E.: Wellensiek's cochleata x Dippes Gelbe Viktoria - another case of recessive epistasis and dominance. Pisum Newsletter 13, 28 (1981).**

9. Lönnig, W.-E.: Fasciation and heterosis in pea (III). Pisum Newsletter 14, 38-39 (1982).**

10. Lönnig, W.-E.: Dominance, overdominance and epistasis in Pisum sativum L. Theor. Appl. Genet. 63, 255-264 (1982).*

11. Lönnig, W.-E.: Gene-ecological studies in peas: Influence of micro-climate. Pisum Newsletter 14, 36-37 (1982).**

12. Lönnig, W.-E.: Mitstreiter oder nicht? (S.J. Gould hat in seinem Artikel "Charles der Große" Gregor Mendel als "Mitstreiter Darwins" eingeordnet (Natur 4/1982), ich kann jedoch zeigen, dass das Gegenteil zutrifft: durch Darwins Ideen ist die Erforschung und Anerkennung der Vererbungsgesetze verzögert worden. Natur 7/ 1982, 11; Horst Sterns Umweltmagazin). - Ein nicht ganz unbekannter Evolutionsbiologe nennt seine meist wesentlich kürzeren Leserbriefe in Nature Publikationen (und sogar den Kommentar einer Autorin führt er unter seinen "Beiträgen in Nature und Science" auf - er wird hier mit seiner besonderen wissenschaftlichen Leistung in Form der Sperrung einer wissenschaftlichen Institutsseite zitiert, die zuvor von 4 Institutsdirektoren und einem Vizepräsidenten der MPG genehmigt worden war), allerdings würde ich (auch) nicht soweit gehen wie Reinhold von Sengbusch, dem wohl erfolgreichsten deutschen Pflanzenzüchter des 20. Jahrhunderts, der - wie mit einem Schmunzeln zu bemerken ist - in seiner Publikationsliste sogar die Bildzeitungsberichte über seine "grätenlosen Karpfen" etc. als eigene Publikationen aufführt.

13. Lönnig, W.-E.: Streptomycin blocks chlorophyll-synthesis in pea-seadlings. Pisum Newsletter 15, 36-37 (1983).**

14. Lönnig, W.-E.: Locus identity test crosses for different fasciata lines. Pisum Newsletter 15, 38-39 (1983).**

15. Lönnig, W.-E.: Cross-fertilization in peas under different ecological conditions. Pisum Newsletter 16, 38-40 (1984).**

16. Lönnig, W.-E.: Problems of mutation research in autogamous plants with low rates of cross-fertilization. Pisum Newsletter 16, 41-42 (1984).**

17. Lönnig, W.-E.: Cross-fertilization in autogamous plants and its significance for mutation research. Naturwissenschaften 71, 269 (1984).*

18. Lönnig, W.-E.: Cross-fertilization in peas under different ecological conditions (II). Pisum Newsletter 17, 43-46 (1985).**

19. Lönnig, W.-E.: The pea's nectaries and insect visitors. Pisum Newsletter 17, 47-49 (1985).**

20. Lönnig, W.-E.: Detailed documentation of the obscuratum phenomenon in Pisum. Pisum Newsletter 17, 40-42 (1985). Siehe Abbildung und Link auf den vollen Beitrag zu dem obscuratum-Phänomen.**

21. Lönnig, W.-E.: Antibiotics-mutagenesis-tests with peas. Pisum Newsletter 17, 50-51 (1985).**

22. Lönnig, W.-E.: Quantitative inheritance in peas: Lines with several mutant genes for the number of sterile nodes. Genetica 66, 29-40 (1985).*

23. Lönnig, W.-E.: Correlations between seed-production and stem-characters in Pisum sativum L. Egypt. J. Genet. Cytol. 14, 239-249 (1985).**

24. Lönnig, W.-E.: Artbegriff und Ursprung der Arten. 1986, 540 S. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln. (IBSN 3-9801772- 0-3). Hier als ein peer-reviewed "Paper" mitgezählt, weil einem bekannten naturwissenschaftlichen Verlag, dem ich seinerzeit die Arbeit angeboten hatte, zwei positive wissenschaftliche Gutachten von anonymen Fachgutachtern vorlagen - womit die Peer-Review-Kriterien, nämlich "subjecting an author's scholarly work or ideas to the scrutiny of others who are experts in the field" und "Diese auch Reviewer oder Referee genannten Experten dürfen beim Peer-Review nicht aus dem Umfeld des Autors stammen" (vgl. die Anmerkungen unten) erfüllt sind. Der Verlag hat die Arbeit nach einigem Zögern dann aber doch nicht übernommen, da ihm das finanzielle Risiko für die 540 (später 622) Seiten und die zahlreichen Abbildungen zu groß erschien (Haupteinwand damals: "Sie sind nicht bekannt genug"). Kurz darauf habe ich den NATURWISSENSCHAFTLICHEN VERLAG KÖLN angemeldet (mit allen Formalitäten, die dazu von Amts wegen notwendig sind), u.a. um solche Arbeiten mit Internationalen Standard Buch Nummern (ISBN) herausgeben zu können. - Siehe weiter die positiven Buchbesprechungen von Ernst Mayr, H. van Waesberghe und K. Napp-Zinn auf meiner Homepage. Prof. Walter Nagl, Zellbiologie, Universität Kaiserslautern: "Sie haben wirklich das Problem EVOLUTION viel besser durchschaut als die meisten Naturwissenschaftler, die heute über Evolution reden." Prof. Dr. Wolfgang Kuhn, Biologie, Universität Saarbrücken: "Das Buch ist eine wahre Fundgrube und ich hoffe, dass es weiterhin die verdiente Beachtung findet." StD. Fritz Richter, Bensheim: "Die von Ihnen geleistete Aufarbeitung des gesamten begrifflichen Sektors - auch die Fülle der angeführten Originalstellen aus der umfangreichen Literatur - sind für mich eine Fundgrube allererster Qualität. Und das natürlich nicht nur in Hinblick auf das interessante Thema, sondern auch ganz praktisch bezüglich der Arbeit in den Biologie-Leistungskursen, von denen ich derzeit zwei führe." Prof. Dr. S. L., Zoologie, Universität K.: "Ausgesprochen gut gelungen ist das Thema, wieviele Arten von Lebewesen es gibt. Es ist völlig richtig: Die Antwort auf diese Frage hängt von der Annahme des jeweiligen Artbegriffs ab. Gekonnt zeigen Sie auf, dass verschiedene Autoren, selbst wenn sie gleichermaßen die Evolutionstheorie akzeptieren, zu unterschiedlichen Antworten auf die Frage kommen und sich zum Teil sogar selbst widersprechen. Ich bedaure, dass eine derartige Kritik nicht aus dem Lager der Evolutionsbiologen kommt. Sehr gekonnt setzen Sie sich auch mit Beispielen auseinder, die immer wieder als Argument für den status nascendi von Arten aufgeführt werden. In der gängigen Evolutionsliteratur sind diese Beispiele in der Tat viel zu glatt dargestellt, und in der Tat hält man sich oft genug nicht streng genug an vereinbarte Definitionen" (siehe weiter die Diskussion in der folgenden Auflage p. 588). Dr. F. Schuhwerk, Kurator, Botanische Staatssammlung München, schickte mir einen Sonderdruck über Hieracium von 2002 mit dem Vermerk: "Danke für Ihre 'Artbegriffs'-Kapitel, in denen ich viel gelesen habe." - H. van Waesberghe: "...a better reference book on the species problem is not to be found anywhere... recommendable as an original, instructive and reliable contribution" - Theor. Appl. Genet. 79, 431. - Vielleicht noch eine generelle Anmerkung zu meinen theoretischen Arbeiten, die in der Regel ja große Zahlen von experimentell gewonnenen Datenmengen zur Grundlage haben: Die ungeheure Bedeutung nicht nur der experimentellen, sondern auch der theoretischen Arbeiten für die Wissenschaft wird einem sofort klar, wenn man an Einsteins Arbeiten zur Relativitätstheorie denkt oder an Max Plancks Arbeiten zur Quantentheorie ("Bei [Philipp von] Jolly führte Planck die einzigen Experimente seiner gesamten wissenschaftlichen Tätigkeit durch (zur Diffusion von Wasserstoff durch erhitztes Platin), aber bald wandte er sich der Theoretischen Physik zu" - http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Planck). Solche theoretischen Arbeiten sind gleichwertig mit praktischen Arbeiten zu setzen, auch wenn die tiefgreifende Bedeutung theoretischer Arbeiten in manchen Fällen erst grob missverstanden (vgl. z.B. "100 Wissenschaftler gegen Einstein" oder die Ablehnung der Relativitätstheorie als "jüdische Physik") und/oder erst nach einiger Zeit völlig klar wird.*

25. Lönnig, W.-E.: Low penetrance and varying expressivity in a chloramphenicol-induced pea mutant. Pisum Newsletter 19 (1987).**

26. Krebbers, E., R. Hehl, R. Piotrowiak, W.-E. Lönnig, H. Sommer, H. Saedler : Molecular analysis of paramutant plants of Antirrhinum majus and the involvement of transposable elements. Mol. Gen. Genet. 209, 499-507 (1987).*

27. Sommer, H., R. Hehl, E. Krebbers, R. Piotrawiak, W.-E. Lönnig, H. Saedler: Transposable elements of Antirrhinum majus. In: Plant Transposable Elements, pp. 227-235. Ed. O. Nelson. Plenum Press, New York (1988). (Proceedings of an International Symposium.)

28. Lönnig, W.-E. : Darwin weiter umstritten! (Kritische Hinweise zu Prof. K.s neodarwinistischem Allerklärungsanspruch.) In: BIOLOGIE HEUTE Nr. 367, 5-6; Herausgegeben vom Verband Deutscher Biologen. August 1989.

29. Sommer, H. J.-P. Beltrán, P. Huijser, H. Pape, W.-E. Lönnig, H. Saedler, Z. Schwarz-Sommer: Deficiens, a homeotic gene involved in the control of flower morphogenesis in Antirrhinum majus: the protein shows homology to transcription factors. EMBO J. 9, 605-613 (1990).*

30. Lönnig, W.-E.: Einwände zu Prof. K.s Antwort "Ergänzungen zum Thema Evolution": In: BIOLOGIE HEUTE; Nr. 381, S.2-3. Herausgegeben vom Verband Deutscher Biologen Nov./Dez.1990.

31. Sommer, H., W. Nacken, P. Huijser, J.-P. Beltran, P. Flor, R. Hansen, H. Pape, W.-E. Lönnig, H. Saedler, Z. Schwarz-Sommer: Molecular analyis of the homeotic flower gene deficiens of Antirrhinum majus. In: Plant Molecular Biology 2, pp. 545-554. Ed. R. G. Herrmann and B. Larkins. Plenum Press, New York (1991).

32. Lönnig, W.-E. und K. Wittlich: Kann der Neodarwinismus durch biologische Tatsachen widerlegt werden? Antwort auf Prof. K.s weiteren Beitrag "Neodarwinsche Theorie und Makroevolution: Probleme antidarwinistischer Kritik" (BIOLOGIE HEUTE Nov./ Dez. 1990; Nr. 381; herausgegeben vom Verband Deutscher Biologen; siehe auch meine Antwort in der Anzeige in Biologie heute Nr. 383, S. 4.) Naturwissenschaftlicher Verlag Köln. (ISBN 3-9801772-3-8) Köln (1991) 37 S.

33. Lönnig, W.-E. : "Bankrotterklärung" (Der Versuch von Kritikern, meine anhand zahlreicher biologischer Beispiele geführte Sachargumentation in der "kontroversen Diskussion" mit Herrn Prof. Dr. D. Sperlich im Rahmen der Ringvorlesung "Evolution zwischen Wissenschaft und Ideologie" an der Universität Tübingen mit meiner Religionszugehörigkeit abzuwerten - anstatt auf die Sachargumentation einzugehen - wurde hier als "Bankrotterklärung" der neodarwinistischen Seite gewertet und näher begründet.) Südwestpresse (Schwäbisches Tageblatt) 21. 8. 1991. Die Gesprächspartner haben die Diskussion nicht fortgesetzt. (Vgl. Anmerkung zu 12.)

34. Lönnig, W.-E.: Zehn Paradebeispiele gegen Zufalls-Evolution. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln. (ISBN 3-9801772-2-X).Köln (1991) 57 S.

35. Schwarz-Sommer, Z., I. Hue, P. Huijser, P.J.Flor, R. Hansen, F. Tetens, W.-E. Lönnig, H. Saedler, H. Sommer: Characterization of the Antirrhinum floral homeotic MADS-box gene deficiens: evidence for DNA binding and autoregulation of its persistent expression throughout flower development. EMBO J. 11, 251-263 (1992).*

36. Huijser, P., J. Klein, W.-E. Lönnig, H. Meijer, H. Saedler, H. Sommer: Bracteomania, an inflorescence anomaly, is caused by the loss of function of the MADS-box gene squamosa in Antirrhinum majus. EMBO J. 11, 1239-1249 (1992).*

37. Tröbner, W., L. Ramirez, P. Motte, I. Hue, P. Huijser, W.-E. Lönnig, H. Saedler, H. Sommer, Z. Schwarz- Sommer: GLOBOSA: a homeotic gene which interacts with DEFICIENS in the control of Antirrhinum floral organogenesis. EMBO J. 11, 4693- 4704 (1992).*

38. Lönnig, W.-E. : Artbegriff, Evolution und Schöpfung. 622 S.; 3. verbesserte Auflage. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln. Köln 1993. (See book review TAG 79, p. 431.)

39. Lönnig. W.-E. : Goethe, Sex and Flower Genes. Plant Cell 6, 574-576 (1994). (Hier wird die Homologiefrage der Blütenorgane diskutiert und gezeigt, dass die verschiedenen Blütenorgane nicht homolog sind. Hinter diesem Beitrag stehen jahrelange historische und biologische Studien. Die Korrespondenz mit Plant Cell um dieses Paper allein füllt einen 'dicken' Leitzordner.)*

40. Lönnig, W.-E. and P. Huijser: Gene tagging by endogenous transposons. In: Plant Molecular Biology Manual (Second Edition) Section K, K1:1-15. Eds. S. B. Gelvin and R.A.Schilperoort. Kluver Academic Publishers. Dordrecht (1994).*

41. Lönnig, W.-E. and H. Saedler: The homeotic Macho mutant of Antirrhinum majus reverts to wild-type or mutates to the homeotic plena phenotype. Mol. Gen. Genet. 245, 636-643 (1994).*

42. Lönnig, W.-E.: Mutationen: Das Gesetz der rekurrenten Variation. pp. 149-165. In: Streitfall Evolution. Hrsg.: J. Mey, R. Schmidt und S. Zibulla. Universitas. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. Stuttgart (1995).

43. Lönnig, W.-E. : Genetik der Blütenentwicklung (Comment on). Spektrum der Wissenschaft. Dezember 1995, pp. 8-9.

44. Kunze, R., H. Saedler and W.-E. Lönnig : Plant Transposable Elements. In: Advances in Botanical Research 27, pp. 331-470 (1997). (Eine umfangreiche Arbeit steckt auch diesem 140-Seiten-Review-Paper inklusive bis dahin unveröffentlichter experimenteller Daten aus eigener Arbeit.)*

45. Lönnig, W.-E., Saedler, H.: Plant transposons: contributors to evolution? Gene 205, 245-253 (1997).*

46. Lönnig, W.-E. : Johann Gregor Mendel: Why his discoveries were ignored for 35 (72) years. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln und mendel.htm (In German with English Summary and Note on Mendel's Integrity). pp.1-84 (1998, ergänzt 1999).

47. Lönnig, W.-E. : Natural Selection In: The Corsini Encyclopedia of Psychology and Behavioral Sciences. Third edition. Vol. 3, S. 1008-1016. Edited by W.E. Craighead und C.B.Nemeroff. John Wiley & Sons, New York (2001).**

48. Lönnig, W.-E. : Vorwort zur 4. Auflage von Henning Kahles Buch: Evolution - Irrweg moderner Naturwissenschaft? (pp. 3-4) Bielefeld (1999).

49. Lönnig, W.-E. : Rezension des Buches EVOLUTION - EIN KRITISCHES LEHRBUCH von R. Junker und S. Scherer (4. Auflage 1998) (Rezension.htm) (ca. 3 pp.1999).

50. Lönnig, W.-E. : Hoimar von Ditfurth und der Lederbergsche Stempelversuch: Sind Antibiotikaresistenzen Beweise für Makroevolution im Labor? Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2000/2001).

51. Lönnig, W.-E. : Diskussion von Einwänden zum Beitrag "Hoimar von Ditfurth und der Lederbergsche Stempelversuch: Sind Antibiotikaresistenzen Beweise für Makroevolution im Labor?" Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2001).

52. Lönnig, W.-E.: Mutations: The Law of Recurrent Variation (2nd revised and enlarged edition - in German). Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2001).

53. Lönnig, W.-E.: Evolution by Gene Duplications? (in German) Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2001).

54. Cremer, F., Lönnig, W.-E., Saedler, H. and P. Huijser: The delayed terminal flower phenotype is caused by a conditional mutation in the CENTRORADIALIS gene of snapdragon. Plant Physiology 126, 1031-1041 (2001).*

55. Becker, H.-A. and W.-E. Lönnig: Transposons, eukaryotic. Encyclopedia of Life Sciences. Nature Publishing Group (a Division of Macmillan Publishers Ltd). London (2001, später von Wiley and Sons übernommen). ("Spanning the entire spectrum of life sciences, the Encyclopedia of Life Sciences (ELS) features more than 4,000 specially commissioned and peer-reviewed articles, making it an essential read for life scientists and a valuable resource for teaching" - http://www.mrw.interscience.wiley.com/emrw/047001590X/home). Transposons, eukaryotic was the "Article of the week" of Nature ELS, 20 May 2004. Unsere Arbeit wird als "Highly Recommended Further Reading" in TRANSPOSABLE ELEMENTS II aufgeführt [http://bssv01.lancs.ac.uk/ADS/BIOS336/336L4.html]. Heinz-Alber Becker und ich haben in etwa gleichviel Mühe und Arbeit in diesen Beitrag investiert, was auch für den nächsten Beitrag gilt.)*

56. Becker, H.-A., Saedler, H. and W.-E.Lönnig: Transposable Elements in Plants. Encyclopedia of Genetics (Eds.-in Chief: S. Brenner and J.H.Miller), Vol. 4, pp. 2020-2033. Academic Press. San Diego (2001/2002). ("Dr. Sydney Brenner, the 2002 Nobel Prize winner for Physiology or Medicine, and Professor Jeffrey H. Miller of UCLA supported by a distinguished group of Associate Editors, all experts in their particular disciplines, have together gathered over 700 of the world's top geneticists to contribute to this outstanding collection. Diverse information is compiled into a single, comprehensive source, containing a clear presentation of cutting-edge knowledge." "We have tried to ensure that the breadth of the work has not been compromised the depth of the articles... [...]We would like to acknowledge the efforts of the Associate Editors, who worked hard in commissioning individual contributors to prepare cutting-edge articles, and reviewed and edited the manuscripts in a timely manner" - Sydney Brenner, Jeffrey H. Miller 2002, p. ix.)*

57. Lönnig, W.-E. and H. Saedler: Baur, Erwin. Encyclopedia of Genetics (Eds.-in Chief: S. Brenner and J. H. Miller), Vol. 1, pp. 199-203. Academic Press. San Diego (2001/2002).*

58. Lönnig, W.-E.: (Third edition of:) Johann Gregor Mendel: Why his discoveries were ignored for 35 (72) years. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln. (In German with English Summary and Note on Mendel's Integrity) (2001; see 46th).

59. Lönnig, W.-E.: Antwort an meine Kritiker. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2001).

60. Lönnig, W.-E.: Ein paar offene Fragen der Evolutionstheorie sowie theologische Einwände von Evolutionstheoretikern zum Thema Intelligent Design. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2001/2002).

61. Lönnig, W.-E.: War Robert Hooke (1635-1703) "one of the first proponents of a theory of evolution"? Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2002).

62. Lönnig, W.-E.: Max Planck zum Thema Gott und Naturwissenschaft. Ein paar Zitate von Max Planck mit Anmerkungen von Wolf-Ekkehard Lönnig. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2002).

63. Lönnig, W.-E.: : Kann der Neodarwinismus durch biologische Tatsachen widerlegt werden? Internet-Edition und 2. korrigierte Auflage (vgl. Nr. 32 oben). Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2002).

64. Lönnig, W.-E. and H. Saedler: Chromosome rearrangements and transposable elements. Annual Reviews of Genetics 36, 389-410 (2002).*

65. Lönnig, W.-E.: Inwieweit gelten Poppers Falsifikationskriterien auch für die Evolutionstheorie? (2002).

66. Lönnig, W.-E.: Coryanthes und Catasetum: Bietet die Synthetische Evolutionstheorie eine wissenschaftlich gesicherte Erklärung für den Ursprung der synorganisierten Strukturen dieser und anderer Orchideen? Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (2002).

67. Schwarz-Sommer, Z., de Andrade Silva, E., Berndtgen , R., Lönnig, W.-E., Müller, A., Nindl, I., Stüber, K., Wunder, J., Saedler, H., Gübitz, T., Borking, A., Golz, J.F.; Ritter, E., and A. Hudson: A linkage map of an F2 hybrid population of Antirrhinum majus and A. molle Genetics 163, 699-710 (2003). (Bei Publikationen mit sehr vielen Autoren erhebt sich vielleicht die Frage nach dem Beitrag der einzelnen Mitarbeiter. Was mich betrifft, so habe ich mit der Kreuzung der beiden Antirrhinumarten Antirrhinum majus x A. molle (F1: 27 Pflanzen, sowie der Evaluierung von 544 getopften F2-Pflanzen inklusive der Fotodokumentation der zahlreichen unterschiedlichen Phänotypen) den Grundstein zum Projekt gelegt.)*

68. Lönnig, W.-E.: Neodarwinismus als politische Ideologie. Vorträge für Pflanzenzüchtung. Heft 58, 51-52 (und S. 53: vierte Diskussionsrunde). Pflanzenzucht und Agrarforschung im Nationalsozialismus. Kolloquium am 14. November 2002 in Hannover auf der Grund des Buches von Susanne Heim (Hrsg.): Autarkie und Ostexpansion. GPZ - Dokumente 7 [aus der AG (9) Geschichte der Pflanzenzüchtung]. Gesellschaft für Pflanzenzüchtung. Göttingen und Bonn (2003).**

69. Lönnig, W.-E.: Synthetische Evolutionstheorie vs. Intelligent Design (2003).

70. Lönnig, W.-E.: Antwort auf die Versuche und Methoden von Ulrich Kutschera, meine Homepage (und damit naturwissenschaftliche Argumentation) am MPIZ verbieten zu lassen (2003).

71. Lönnig, W.-E.: Rezension des Buches EVOLUTIONSBIOLOGIE von U. Kutschera (Parey Buchverlag Berlin 2001): Einige gravierende Fehlinformationen des Lehrbuchs (2003).

72. Lönnig, W.-E.: FACTUM-INTERVIEW: "Fühle mich gründlich missverstanden" (Factum 23. Jahrgang, Nr. 4, Juli 2003, pp. 38/39).

73. Lönnig, W.-E.: Interviews zu INTELLIGENT DESIGN vs. EVOLUTIONISM (by Dr. John Kluempers). Deutsche Welle (gesendet Juli 2003).

74. Lönnig, W.-E.: Biston betularia: Wo befinden sich 99,9% der Birkenspanner nach allen bisherigen Daten tagsüber bzw. wo befinden sie sich tagsüber nicht? (Biston betularia: Where do 99.9% of the peppered moths rest by day according to all the known data - or where do they not rest?)

75. Lönnig, W.-E. and H.-A. Becker: Natural Selection. In: The Concise Corsini Encyclopedia of Psychology and Behavioral Sciences. Third edition, S. 599-600. Edited by W.E. Craighead und C.B. Nemeroff. John Wiley & Sons, New York (2004).**

76. Lönnig, W.-E.: Science at the Beginning of the 21st Century: A Few Questions and Comments Concerning the Article "Designer Scientific Literature" by Ulrich Kutschera, which he published in Nature 432, p. 116 (8 May 2003 and February 2004).

77. Lönnig, W.-E.: ZEIT-Analyse: Inwieweit sind die “ENTWÜRFE IN GOTTES NAMEN” von Urs Willmann ein Beispiel für seriösen Wissenschaftsjournalismus? (2004).

78. Lönnig, W.-E.: Eine grundsätzliche ethische Frage: Is Matter Machiavellian? (2004).

79. Lönnig, W.-E. and H.-A. Becker: Carnivorous Plants. Nature Encyclopedia of Life Sciences, Nature Publishing Group, London (2004) (2005 von Wiley & Sons übernommen: "Spanning the entire spectrum of life sciences, the Encyclopedia of Life Sciences (ELS) features more than 4,000 specially commissioned and peer-reviewed articles, making it an essential read for life scientists and a valuable resource for teaching" - http://www.mrw.interscience.wiley.com/emrw/047001590X/home. Aus dem peer-review: "The scientific editor felt that this was a well-written article.") Im Oktober 2007 wurde unser Beitrag überdies von Prof. Keith Roberts in seinem HANDBOOK OF PLANT SCIENCE (2 Bände) publiziert (siehe Bd. 2, pp, 1493-1498)*.

80. Lönnig, W.-E.: Dynamic genomes, morphological stasis, and the origin of irreducible complexity. In: Dynamical Genetics. V. Parisi, V. De Fonzo and F. Aluffi-Pentini (eds): 101-119. Research Signpost, Trivandrum, India (2004). (Aus dem Kommentar der drei Herausgeber: "We want to thank you very much for your excellent and suggestive paper. We trust that your contribution will bring prestige to our book.")**

81. Lönnig, W.-E.: "Atheistische Motivation" - Leserbrief in der Süddeutsche Zeitung von 26. Juli 2005 zum prodarwinistischen Artikel "Steter Druck" (siehe Anmerkung zu 12.).

82. Lönnig, W.-E.: Mutation breeding, evolution, and the law of recurrent variation. In: Recent Research Developments in Genetics and Breeding (G. Pandalai, Managing Editor), Vol. 2, 45-70 (long version on the law of recurrent variation, in contrast to the abridged peer-reviewed version neither peer-reviewed nor peer-edited) (2005), for a PDF see here. (The law of recurrent variation is a genuine law of nature, which can be understood and in principle also be tested by any rational mind on earth. Moreover, there is hardly anything more clearly revealing the ideological character of neo-Darwinism (synthetic theory of evolution) than it strong tendency to reject the full meaning of scientific facts and laws as long as it cannot integrate such facts and laws into its prevailing creed (see also: http://www.weloennig.de/mendel02.htm). The law of recurrent variation may be part of such tendentious rejections. In any other branch of science such clear and so often reproduced findings would have long been accorded the status of a general and genuine law of nature and thus science. - And a similar comment in German: Nichts zeigt deutlicher den Ideologiecharakter des Darwinismus und der Synthetischen Evolutionstheorie als diese Tendenz, wissenschaftlichen Tatsachen und Gesetzlichkeiten grundsätzlich nicht die volle Bedeutung für konkrete wissenschaftliche Fragestellungen zuordnen zu können, solange solche Tatsachen nicht in das herrschende Glaubensbekenntnis integrierbar sind. Das Gesetz der rekurrenten Variationen dürfte dazugehören. Auf jedem anderen Gebiet der Wissenschaft hätte man hingegen derart klaren und so häufig reproduzierten Befunden längst den Status einer allgemeinen Gesetzlichkeit zuerkannt.)

83. Lönnig, W.-E.: Mutations: The law of recurrent variation. In: Floriculture, Ornamental and Plant Biotechnology: Advances and Topical Issues, Vol. 1, 601-607. J.A. Teixeira da Silva (ed.), Global Science Books, London (short and updated version of the law of recurrent variation, now peer-reviewed: "All GBS Books and Journals are internationally peer-reviewed.") (2006).*

84. Lönnig, W.-E: Der Schlammspringer (Periophthalmus) - Ein Beweis für Macroevolution in Progress? Lönnig: Internet Library (2006).

85. Lönnig, W.-E.: Die Evolution der Langhalsgiraffe (Giraffa camelopardalis L.) - Was wissen wir tatsächlich? Teil 1 (26 pp. 2006; die englische Version ebenfalls 2006). Lönnig: Internet Library (2006) und in Press für 2007/2008.

86. Lönnig, W.-E.: Die Evolution der Langhalsgiraffe (Giraffa camelopardalis L.) - Was wissen wir tatsächlich? Teil 2 (94 pp. 2007; die englische Version ebenfalls 2007). Lönnig: Internet Library (2007). (Prof. Dr. Granville Sewell, University of El Paso (28 March 2007): "The Evolution of the Long-Necked Giraffe" - "A Preview of W.E.Loennig’s Part II: Darwin’s story of how the giraffe got its long neck is perhaps the most popular and widely-told story of evolution. It is popular because it seems plausible: giraffes with slightly longer necks enjoyed a slight selective advantage in reaching the higher leaves of trees, and so over the ages these slight neck elongations accumulated, resulting in the modern giraffe. In fact, I used the giraffe story myself in my Mathematical Intelligencer article (at www.discovery.org/csc) as an example of purely quantitative change, that natural selection possibly could explain, as opposed to the origins of new organs and new systems of organs. Biologist and geneticist W.E.Loennig has written a detailed, thoroughly-researched study, “The Evolution of the Long-Necked Giraffe”, which shows that almost everything about this popular story is either false or unsubstantiated. In Part I (my English translation is linked from www.discovery.org/csc) Loennig shows that there is no fossil evidence to support the idea of a gradual elongation of the neck from the giraffe’s Okapi-like ancestors, and that the elongation required much more than simple quantitative changes: new features were required, for example, to handle the much higher blood pressure required by the long neck. Loennig has now completed the second and final part of this detailed study, and I have made a first-draft English translation (actually, his English is better than my German, but I had more time on my hands!). ... In Part II, Loennig looks at many other details of this widely-told story and finds them also not supported by the facts. He discusses the alternative of intelligent design, and answers the charge that it is not falsifiable, and in fact concludes: “…the scientific data that are available to date on the question of the origin of the giraffe make both gradual as well as saltational evolution by mutations and natural selection so extremely improbable that in any other area of life such improbability would strongly motivate us to look for a feasible alternative. For biologists committed to a materialistic world view, however, an alternative is simply not considered. For them, any valid and even the most convincing objections against the synthetic theory of evolution are nothing but open problems that must be solved in the future entirely within the confines of the theory. This is still true even when the trend is clearly running against them, that is, when the problems for the theory become greater and greater with new scientific data. This essential unfalsifiability, by the way, places today’s evolutionary theory outside of science, one of whose defining characteristics is that theories can only be considered scientific if they are falsifiable, and can list clear criteria by which they could potentially be falsified.” I have found many other mathematicians, engineers and physicists who, like me, find the idea that the struggle for survival could explain everything in the living world to be manifestly preposterous. Yet most are reluctant to criticize this idea openly, because they see entire libraries full of scientific books and journals supporting the idea, and they wonder, is it really possible to write so much in support of an idea that is false? For these people I recommend reading every page of this 100-page work; when they are finished, they will understand that, yes, it is possible."

Casey Luskin , Discovery Institute, 10 May 2007: "A Tall Tale of Evolution: The Neck of the Giraffe: Last year, German geneticist Wolf-Ekkehard Lönnig critiqued evolutionary accounts of the infamously complex long neck of the giraffe. He recounts how various Darwinists had claimed things like "the evolution of the long-necked giraffe can be reconstructed through fossils," but Lönnig concluded that "the fossil evidence for the gradual evolution of the long-necked giraffe is — as expected — completely lacking." Lönnig has now written part 2 of his refutation of this evolutionary tall tale, where he now shifts the focus away from paleontology and on to giraffe anatomy, diet, behavior, and zoology, tackling evolutionary hypotheses about giraffe origins. Part 2 can be read at "The Evolution of the Long-Necked Giraffe: What Do We Really Know? (Part 2)" (and see here for Part I). In this second part, Lönnig asks scientific questions that few Darwinists are willing to seriously ask, including: "What are the limits of accidental genetic alterations in giraffes (microevolution), where the construction of genetic information requires intelligent programming because undirected mutations ('chance mutations') no longer have explanatory value?" "The question of new irreducibly complex systems (in comparison to the short-necked giraffes) should be investigated thoroughly on the anatomical, physiological and genetic level." "Likewise the question of specified complexity should be thoroughly researched on both levels (probabilistic complexity, conditionally independent pattern for gene functions, gene cascades, organs and organ systems)." "Population size and Haldane’s Dilemma for long and short-necked giraffes." "The question of similar or identical systems in the long-necked giraffe compared to other known (or as yet unknown) bionic and cybernetic structures and functions in engineering (it is very probable that we can still learn a lot from the giraffe's anatomical and physiological constructions)." Lönnig suggests that ID provides fruitful hints for those investigating giraffe research, and these questions demonstrate he is right. Regarding fossils, he further recommends that "[p]aleontological research should be boosted under the ID-viewpoint: paleontological research in Europe and Asia of extinct giraffe species should move forward, considering, among other things, the issue of the postulated morphological-anatomical appearance without transitions, of the basic types and subtypes of the family Giraffidae." Of course Darwinists would retort that one should never give up on finding fossil transitions, because absence of evidence isn't evidence of absence. To such a mindset, Lönnig has a sharp reply: [B]iologists committed to a materialistic world view will simply not consider an alternative. For them, even the most stringent objections against the synthetic evolutionary theory are nothing but open problems that will be solved entirely within the boundaries of their theory. This is still true even when the trend is clearly running against them, that is, when the problems for the theory become greater and greater with new scientific data. This essential unfalsifiability, by the way, places today’s evolutionary theory outside of science, one of whose defining characteristics is that theories can only be considered to be scientific if they are falsifiable, and when they set forth criteria by which they can potentially be falsified." .)

87. Lönnig, W.-E. und F. Meis: Intelligent Design (ID) liefert wissenschaftliche Erklärungen. Methodologische Bemerkungen zu einem klaren Verhältnis (Erste Diskussionsrunde). Religion, Staat, Gesellschaft. Zeitschrift für Glaubensformen und Weltanschauungen. Journal for the Study of Beliefs and Worldviews 7, 289-318 (2006; de facto publiziert Ende Mai/Anfang Juni 2007).

88. Lönnig, W.-E. und F. Meis: Intelligent Design (ID) ist eine wissenschaftliche Theorie (Zweite Diskussionsrunde). Religion, Staat, Gesellschaft. Zeitschrift für Glaubensformen und Weltanschauungen. Journal for the Study of Beliefs and Worldviews 7, 331-342 (2006; de facto publiziert Ende Mai/Anfang Juni 2007).

89. Lönnig, W.-E. und F. Meis: Intelligent Design (ID) als integraler Bestandteil der modernen Biologie (Dritte Diskussionsrunde). Religion, Staat, Gesellschaft. Zeitschrift für Glaubensformen und Weltanschauungen. Journal for the Study of Beliefs and Worldviews 7, 331-342 (2006; de facto publiziert Ende Mai/Anfang Juni 2007). (Aus dem Kommentar von Christoph Heilig zur Gesamtdiskussion: "Man kann - wie ich - dem Titel ihres Beitrags zur zweiten Diskussionsrunde - Intelligent Design ist eine wissenschaftliche Theorie - skeptisch gegenüberstehen, kommt aber beim besten Willen nicht darum herum zu erkennen, dass die ID-Seite hier unterm Strich die besseren Punkte macht.")

90. Lönnig, W.-E., Stüber, K., Saedler, H. and J. H. Kim: Biodiversity and Dollo's Law: to what extend can the phenotypic differences between Antirrhinum majus and Misopates orontium be bridged by mutagenesis? Bioremediation, Biodiversity and Bioavailability 1, 1-30 (Juni 2007) (London). (Another thoroughly peer-reviewed journal paper on evolutionary questions combining extensive new experimental results - mutagenesis and related investigations with 335,000 Misopates plants and molecular investigations in 19 newly sequenced genes - with a review on Dollo's law, a "Special Feature" in the Journal, thirty pages including 7 Figures consisting of altogether 58 photographs.) (Es sei weiter zu dieser Arbeit angemerkt, dass mir von mehreren Forschern geraten worden ist, daraus mehrere Publikationen zu machen, aber auch hier schien es mir sinnvoller, die Arbeit aus einem Guss zu belassen, als sie um einer höheren Publikationszahl willen in mehrere Papers von normaler Länge - etwa jeweils 7 bis 10 Seiten - aufzuteilen. Aus dem Peer-Review: "[The] authors have provided a deep, elaborate comparative study of the Antirrhinum vs Misopates mutants. A unique study with exquisite perspectives. Well discussed and particularly relevant at present as far as comparative genomics is concerned. ...We commend the authors on this discussion.")*

Ausschnitt aus dem Alignment des Cycloidea-Gens und Proteins von Misopates orontium und Antirrhinum majus (erste obere Reihe die Aminosäurensequenz und zweite Reihe die Triplettsequenz von M. orontium, darunter die Sequenzen von A. majus) (Lönnig, Stüber, Saedler, Kim 2007).

91. Lönnig, W.-E.: Kurzkommentar zu Religion, Staat, Gesellschaft 2/2006 sowie Ein paar Nachträge zur Diskussion zwischen Gutmann und Warnecke und Lönnig und Meis. Internet Library (2007): http://www.weloennig.de/Kurzkommentar.pdf

92. Lönnig, W.-E. The Evolution of the Long-Necked Giraffe (Giraffa camelopardalis L.) - What do we really know? Summary of Part 2 and Appendix on Cameron & du Toit (2007): “Winning by a Neck: Tall Giraffes Avoid Competing With Shorter Browsers”. Internet Library (2007): http://www.weloennig.de/Giraffe_Note_on_Cameron_and_duToit.pdf ("Darwinists sometimes think that they can account for the evolutionary origin of a complex biological feature simply by citing some kind of experimental or theoretical evidence showing that the complex feature would have provided a selective advantage to its owner. However, such Darwinists forget that, as many have recounted, natural selection only accounts for the survival of the fittest, not the arrival of the fittest. Evidence that a given feature - when fully formed - provides some selective advantage does not demonstrate that the feature can be evolved in a step-wise, mutation-by-mutation fashion. If Michael Behe is correct, then irreducibly complex features require many parts to be present all-at-once in order to get any functional advantage whatsoever. As Charles Darwin famously wrote, such features defy a Darwinian explanation: If it could be demonstrated that any complex organ existed which could not possibly have been formed by numerous, successive, slight modifications, my theory would absolutely break down. Wolf-Ekkehard Lönnig, senior scientist at the Max Planck Institute for plant breeding research in Cologne, Germany, takes Darwin’s challenge seriously. He has recently responded to a paper entitled “Winning by a Neck: Tall Giraffes Avoid Competing With Shorter Browsers.” As might be expected from the paper’s title, it addresses the survival of the giraffe’s long neck but not the arrival of the giraffe’s long neck. In short, the paper assumes that a complex feature like the giraffe’s neck could arise “by numerous, successive, slight modifications” (Darwin’s words) and assumes that merely accounting for the advantage given by such a complex feature is sufficient to demonstrate its Darwinian evolution. Dr. Lönnig writes in response: One of the basic problems with natural selection, however, is that - to illustrate - it only acts like a sieve which selects (screens) tea leaves from a certain size onwards but, of course, sieves never create the tea leaves themselves (for a detailed discussion on the limits of natural selection, see http://www.weloennig.de/NaturalSelection.html.). Hence, it is necessary to clearly distinguish between selection and the rich but limited genetic potential for phenotypic variations of any species (the range of ‘tea leaves’, so to speak, that it can offer for survival to the sieve of natural selection). So for the smaller browsers this definitely means that phenotypic variation is limited too. Moreover, whatever ‘selection pressure’ may exist, one may safely predict it will never transform them into 6 m tall animals at all. And naturally this was true for the past as well. (Wolf-Ekkehard Lönnig, Appendix on Cameron & du Toit (2007): "Winning by a Neck: Tall Giraffes Avoid Competing With Shorter Browsers" of the Paper: The Evolution of the Long-Necked Giraffe: What do we really know?.) Lönnig provides an excellent critical analysis of Cameron & du Toit’s paper, observing that even if their data is correct, “it would prove nothing concerning evolution by the postulated random mutations and natural selection.” Lönnig concludes that “Cameron and du Toit are trying to force the state of being of the giraffe and other browsers into the Procrustean bed of perpetual Darwinian evolution by natural selection, taking for granted that mutations have produced the genetic variation necessary to evolve all the animals now found.” Read Lönnig’s full response to the Cameron & du Toit paper at http://www.weloennig.de/Giraffe_Note_on_Cameron_and_duToit.pdf." Casey Luskin, Discovery Institute, 10 December 2007: Wolf-Ekkehard Lönnig Rebuts Latest Tall Tale of Giraffe Evolution.)

Ein paar Anmerkungen zum Peer-Review (2007/2008)

So wertvoll und hilfreich das Peer-Review-Verfahren auch sein kann, so sollten vielleicht an dieser Stelle auch einige weit verbreitete Missverständnisse zu dieser Methode genannt und korrigiert werden:

Unter Personen, die nicht auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind, ist manchmal noch die Tendenz zu beobachten, die Zahl der Peer-Review-Arbeiten zum alleinigen Maßstab zur Beurteilung der wissenschaftlichen Qualifikation eines Forschers zu erheben. Wendet man dieses Beurteilungskriterium auf den Gang der Wissenschaft der Neuzeit an, dann müsste man fast sämtliche Pioniere der Naturwissenschaft als unqualifiziert ausgrenzen (wie z.B. Johann Gregor Mendel mit seinen zwei biologischen Publikationen - beide nicht peer-reviewed, d. h. nicht von meist anonym bleibenden Fachkollegen zuvor beurteilt und akzeptiert: "Peer review (known as refereeing in some academic fields) is a process of subjecting an author's scholarly work or ideas to the scrutiny of others who are experts in the field" (http://en.wikipedia.org/wiki/Peer_review); "Diese auch Reviewer oder Referee genannten Experten dürfen beim Peer-Review nicht aus dem Umfeld des Autors stammen" (http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Review). Und Darwins Arbeiten wie die Entstehung der Arten waren ebenfalls nicht peer-reviewed. Das gleiche trifft auf fast alle wissenschaftlichen Arbeiten vor und z. T. sogar noch bis weit in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu. So war z. B. das berühmte DNA-Paper von Watson und Crick (1953) nicht peer-reviewed, und das trifft auch auf die Mehrzahl der Arbeiten der Nobelpreisträgerin (1983) Barbara McClintock zu. Und ein Genetiker von Weltklasse wie Herbert Lamprecht hat fast nur in der hauseigenen Zeitschrift Agri. Hort. Genet. (Agri Hortique Genetica, Landskrona, Schweden) publiziert (bis in die 1970er Jahre hinein). Es ließe sich eine lange Liste von erstklassigen Naturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts erstellen, die nur relativ wenige Peer-Review-Arbeiten vorzuweisen haben.

Um dem Leser zumindest einen ungefähren Eindruck zu vermitteln, welche Zahlen an Peer-Review-Artikeln im heutigen Wissenschaftsbetrieb gefragt sind, habe ich eine Studie zu Gruppenleitern und Professoren in der Biologie gemäß dem Science Citation Index durchgeführt. Bei Gruppenleitern sind 10 plus/minus 3 Peer-Review-Artikel eher die Regel als die Ausnahme (natürlich gibt es auch langgediente Gruppenleiter mit doppelter und dreifacher Anzahl). Zwischen 12 (!) und 25 Peer-Review-Artikel reichen heutzutage in sehr vielen Fällen für eine Anstellung als Professor aus (sowohl C3 als auch C4 oder spätestens seit 2005 W2 und W3). Ich möchte dazu auch wieder anmerken, dass nach meinem Verständnis nichts dagegen einzuwenden ist, denn 12 Goldstücke können bekanntlich mehr wert sein als viele Strohballen. Oder um ein konkretes Beispiel zu nennen: An der Universität Düsseldorf wurde 1997 ein lautstarkes Mitglied der heutigen AG Evolutionsbiologie Gruppenleiter. Er war seinerzeit Koautor von 7 experimentellen Peer-Review-Artikeln (davon aber kein Artikel als Erst- oder Letztautor) und hatte 1 Review (als Alleinautor) sowie 1 vierseitiges Unterrichts-Methodenpaper (als Erstautor) veröffentlicht. Er war in Düsseldorf Gruppenleiter bis 2004 und hat in den 7 Jahren 2 experimentalwissenschaftliche Artikel als Erstautor publiziert (aber keine als Letztautor [und keine experimentelle Arbeit als Alleinautor], jedoch mehrere als Koautor). Zum Thema Evolution hat er weder Reviews noch experimentalwissenschaftliche Beiträge in peer-reviewed Journals aufzuweisen. Auch dagegen ist wohl nichts einzuwenden und der letzte Punkt wäre vielleicht gar nicht erwähnenswert, wenn dieser Biologe nicht (wie der schon oben zitierte Geschäftsführer der AG Evolutionsbiologie) zu evolutionskritischen Beiträgen regelmäßig behaupten würde, dass ein Autor, der keine naturwissenschaftlichen Peer-Review-Artikel zum Evolutionsthema publiziert habe, völlig inkompetent sei, sich zu dieser Thematik zu äußern. Darüber hinaus versichert er entgegen dem Nature-Kommentar des AG-Vorsitzenden und wider besseres Wissen, bestimmte ID-Biologen hätten keine solchen Papers publiziert. - Zwei mir persönlich bekannte Biologieprofessoren und 'Evolutionisten' sind kürzlich mit 2 bzw. 18 Peer-Review-Publikationen (gemäß SCI) in den ordnungsgemäßen Ruhestand im Alter von 65 Jahren getreten - der mit den 2 Publikationen gehört zu den entschiedenen Verteidigern der Evolutionstheorie (ich erinnere auch an den oben schon genannten langjährigen Professor für Evolutionsbiologie mit seinen 5 Peer-Review-Veröffentlichungen und erwähne hier einen weiteren Evolutionsbiologen, Jahrgang 1957, zur Zeit Privatdozent an einer deutschen Universität, der 4 SCI-Publikationen verzeichnen kann, 2 davon mit dem Schwerpunkt Evolution****) etc. etc.. - Vielleicht noch ein Blick ins Ausland: Die bekannte Iowa State University (ISU) erwartet annähernd 15 Peer-Review-Publikationen für Bewerber auf festangestellte Professuren ("For promotion to associate professor, excellence sufficient to lead to a national or international reputation is required and would ordinarily be shown by the publication of approximately fifteen papers of good quality in refereed journals").

Zu beachten ist unter anderem:

1. Das Peer-Review-Verfahren ist zunehmend in den letzten Jahrzehnten aus den USA übernommen worden.

2. Zur Zahl der Arbeiten: In der Wissenschaft geht es in erster Linie um Qualität, nicht um Quantität. Bei naturwissenschaftlichen Stellenausschreibungen wird von den Bewerbern in der Regel erwartet, dass sie u. a. klarstellen, welches ihre 5 besten Arbeiten sind. Als weiteres Kriterium gilt zur Zeit, wie oft die Arbeiten von anderen Wissenschaftlern zitiert worden sind (auch ein unsicherer Maßstab, da der Wert mancher Arbeiten von der wissenschaftlichen Community erst nach einigen Jahren erkannt wird).

3. Das Peer-Review-Verfahren ist heftig umstritten, da es gravierende Schwächen hat (so sind mit diesem Verfahren schon mehrere Arbeiten ein- oder mehrfach abgelehnt worden, für die es später einen Nobelpreis gegeben hat und umgekehrt sind schon gefälschte Ergebnisse akzeptiert worden. Es gibt dazu eine umfangreiche kritische Literatur, einschließlich Beiträge in Nature und Science). Hier möchte ich zunächst auf die Arbeit Rejecting Nobel Class Papers des auch in einem Nature-Editorial***** zu dieser Frage zitierten Physikers Juan Miguel Campanario (Departamento de Física, Universidad de Alcalá, Madrid) hinweisen. Er führt 36 Nobelpreisträger auf, die durch das Peer-Editing bzw. das Peer-Review Widerstand gegen die Arbeiten erfahren haben, für die sie später den Nobelpreis erhielten. Er schreibt unter anderem (2003/2007; bold von mir, kursiv von Campanario):

"I review and discuss.... instances in which 36 future Nobel Laureates encountered resistance on part of scientific journal editors or referees to manuscripts that dealt with discoveries that on later date would assure them the Nobel Prize. Although in some occasions the rejection of Nobel class papers could be justified, here I show that the danger that scientific journals disregard or delay important discoveries is real and it can be disastrous."

Zur Frage nach den Ursachen stellt er unter anderem fest:

"...A possible explanation that could motivate peer resistance to scientific discovery lies in the fact that new theories or discoveries often clash with the orthodox viewpoints held by the referees. It seems that scepticism towards new theories and discoveries is not rare in science [Nissani, 1995]. The Nobel Laureate Stanley B. Prusiner confirmed this view when he wrote "while it is quite reasonable for scientists to be sceptical of new ideas that do no fit within the accepted realm of scientific knowledge, the best science often emerges from situations where results carefully obtained do not fit within the accepted paradigms." [Prusiner, 1997].

In other instances the problem is that referees did not appreciate the potential or the interest of the new discoveries. This could happen, for example, because some discoveries are not clearly derived from the accepted knowledge or related to the current body of knowledge. The fact that some of the articles reporting new findings or discoveries that were initially rejected would earn their authors much deserved recognition and the most important scientific award, cast doubts on the current publishing policies which govern dissemination of new information. Something is wrong with the peer review system when an expert considers that a manuscript is not of enough interest to be published and later the work reported in such rejected paper earn the Nobel Prize to their authors."

Siehe weiter Campanarios Ausführungen unter "http://www2.uah.es/jmc/"

Darüber hinaus möchte ich zu dieser Problematik die Arbeit von Prof. Frank J. Tipler empfehlen: Refereed Journals: Do They Insure Quality or Enforce Orthodoxy? sowie die aufschlussreichen Beiträge von Denyse O'Leary: (5) (6) (7) (8)

(Anmerkung: Die Aufführung dieser Links impliziert nicht automatisch die Akzeptanz der eventuell oder tatsächlich über die wissenschaftlichen Daten und Anliegen hinausgehenden Ziele der Seiten.)

Weiter scheint mir erwähnenswert, dass sich einige Fachgebiete zunehmend vom Peer-Review-Verfahren entfernen: "In practice, much of the communication about new results in some fields such as astronomy no longer takes place through peer reviewed papers, but rather through preprints submitted onto electronic servers such as arXiv.org" (http://en.wikipedia.org/wiki/Peer_review).

Um an dieser Stelle eventuelle Missverständnisse zu vermeiden: Ich lehne das Verfahren nicht etwa generell ab, ich halte das Verfahren jedoch für verbesserungswürdig und einen Ausschließlichkeitsanspruch zur Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten für falsch.

Ich führe seit mehr als 29 Jahren als Mutations- und Transposongenetiker vor allem die Mutations- und Transposon-Tagging und Transposon-Trapping-Versuche auf den Versuchsfeldern, in den Gewächshäusern und Klimakammern durch. In dieser Zeit habe ich mehr als 2 Millionen Pflanzen evaluiert, die für die Versuche von Gärtnern und Hilfskräften einzeln pikiert bzw. ausgepflanzt wurden (gearbeitet wurde mit Pisum, Antirrhinum, Misopates und Physalis). Die erfolgreichen Ergebnisse dieser Arbeit waren oft die Grundlage für die weitere molekulare Forschung (ohne Mutanten und Tagging ist oft nur eine eingeschränkte Molekulargenetik zur Frage nach der genauen Funktion der untersuchten Gene durchführbar), - siehe einige der positiven Ergebnisse unter Wissenschaftliche Interessen und Aktivitäten (vorletzter Absatz). Die jeweiligen Molekularbiologen waren dann zumeist die Erst- und Letztautoren. Zur Zeit (Juli/August und z.T. noch September 2007) arbeite ich mit 135 000 Physalis-Pflanzen auf dem Versuchsfeld und in den Gewächshäusern und ich bin dabei, ein Mutantensortiment mit dieser Spezies für die weitere molekulare Forschung (inklusive Ursprungsfragen) aufzubauen. Die zahlreichen neuen z. T. hochinteressanten Mutanten dürften die Grundlage für weitere Publikationen sein.

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***Siehe Science Citation Index unter "General Research". Von den 16 Beiträgen ist einer ein Meeting Abstract und somit abzuziehen; da aber die 30-seitige Dollo-Arbeit von 2007 dort noch nicht aufgeführt ist, ist diese nachzutragen, bleibt also die Zahl 16 für peer-reviewed Journals [Nachtrag: plus die umfangreiche Physalis-Arbeit von 2010 ] sowie die übrigen 7 plus die 19 peer-edited Papers (zusammen also 42 [43]), wie oben aufgeführt. Dazu vielleicht eine persönliche Anmerkung: Ich habe mich bislang um solche speziellen Zahlen kaum gekümmert, weil sie mir nicht besonders relevant erschienen. Und wie die Anmerkungen oben zum Peer-Review/Peer-Editing zeigen (einschließlich der 36 Nobelpreisträger, die dadurch Schwierigkeiten hatten), ist die Methode umstrittener denn je. Nachdem es jedoch in der Öffentlichkeit zu gezielten Falschdarstellungen um meine Publikationsliste (inklusive ad-hominem-Attacken) unter Verabsolutierung des Peer-Reviews gekommen ist, ist es wohl nicht unangebracht, diese Punkte richtig zu stellen. Und vielleicht noch ein weiterer Punkt: Ich selbst habe mit dem Peer-Review bisher keine echten Schwierigkeitenn gehabt. Fast alle Arbeiten sind direkt oder nach Beachtung der Verbesserungvorschläge der Reviewer auch akzeptiert worden. Um jedoch höhere Zahlen solcher Arbeiten angeben zu können, hätte ich - so wie das manche Zeitgenossen handhaben - meine längeren Arbeiten in die noch "kleinsten publizierbaren Einheiten" aufteilen sollen (so hätte man aus dem unter Nummer 90 [und ebenso dem unter 95] aufgeführten Beitrag mindesten drei Arbeiten machen können). Ob solche Verfahrensweisen aber der Wissenschaft etwas nützen, bleibt mehr als fraglich. - Zu peer-edited: Wenn man peer-edited definiert als wissenschaftliche Arbeiten (inklusive wissenschaftstheoretischer Abhandlungen), die vom Editor eingeladen, akzeptiert und auch ohne Verbesserungsvorschläge gedruckt worden sind, dann könnte man noch mindestens 5 weitere der oben aufgeführten Arbeiten dazuzählen, also 19 + 5 = 24 + 24 peer-reviewed, zusammen 48.

****Diese Hinweise sind nicht als Kritik gedacht. Vielmehr verdeutlichen diese Beispiele meines Erachtens noch einmal sehr nachdrücklich, wie völlig unsinnig es ist, Forscher allein nach der Zahl der Science-Citation-Index-Publikationen zu beurteilen. Wer das dennoch tut, sollte dann auch schlussfolgern, dass es in führenden Positionen Evolutionsbiologen und weitere 'Evolutionisten' gibt, die wissenschaftlich reichlich unqualifiziert sind und ID-Wissenschaftler, die an der Weltspitze der Wissenschaft stehen (wie Henry F. Schaefer III mit seinen 1155 Publikationen - siehe oben). - Was jedoch den oben erwähnten pensionierten Biologie-Professor mit seinen 2 Peer-Review-Publikationen nach dem SCI anlangt, so handelt es sich um einen hochqualifizierten und verdienten Biologen, und es wäre zutiefst ungerecht, wenn ihm irgend jemand seine wissenschaftliche Qualifikation absprechen wollte. Oder, um zum Beispiel auf die 9 Peer-Review-Artikel (gemäß SCI) des stellvertretenden Vorsitzenden der AG Evolutionsbiologie zurückzukommen und einen weiteren Aspekt anzusprechen: Man kann evolutionshistorische Recherchen sehr wohl schätzen ohne materialistischen Wertungen zu folgen. Im Übrigen ist von meiner Seite auch nichts dagegen einzuwenden, dass er mit 9 SCI-Artikeln 2006 "apl. Professor an der Fakultät für Biologie der Universität Tübingen" geworden ist (wenn ich jedoch mit dem Maßstab einiger meiner Kritiker von der AG Evolutionsbiologie mit der als entscheidend hingestellten SCI-Artikel-Anzahl arbeiten müsste, dann bliebe mir wohl kaum etwas anderes übrig als die wissenschaftliche Leistung dieses stellvertretenden Vorsitzenden als ungewöhnlich schwach einzustufen: er hat keinerlei eigene experimentelle Arbeiten vorzuweisen und es wäre völlig unverständlich wie jemand mit nur 9 evolutionshistorischen SCI-Artikeln Professor für die Geschichte der Naturwissenschaften werden konnte).

***** Editorial, Nature 425, 645 (16 October 2003): Coping with peer rejection. Abstract: "Accounts of rejected Nobel-winning discoveries highlight the conservatism in science. Despite their historical misjudgements, journal editors can help, but above all, visionaries will need sheer persistence." Und später:

"In some cases cited by Campanario, we are accused only of having the nerve to force the authors to shorten their papers. But there are unarguable faux pas in our history. These include the rejection of Cerenkov radiation, Hideki Yukawa's meson, work on photosynthesis by Johann Deisenhofer, Robert Huber and Hartmut Michel, and the initial rejection (but eventual acceptance) of Stephen Hawking's black-hole radiation. Hindsight is always perfect. But we can take comfort, however dubious, from the fact that our unmitigated embarrassments are but a minority in a substantial list of journals' historical misjudgements.

We can take more respectable comfort from a little-celebrated positive accomplishment of editors, which is to champion submitted papers in the teeth of referees' (and sometimes colleagues') resistance. One such submission, according to his Nobel lecture, came from Thomas Cech. The three referees ("outraged enzymologists", as Cech described them) all opposed the idea that self-splicing RNA could be a catalyst, but Nature published it nevertheless."

War Cechs Arbeit nun "peer-reviewed" oder nicht? (Nur "peer-edited" kann also schon fast für einen Nobelpreis reichen). Im vorliegenden Falle kann man den Herausgebern nur zustimmen, dass sie die Arbeit trotz der vehementen Ablehnung durch die drei Gutachter publiziert haben. Und Cech zählt dieses Paper völlig zurecht auch unter seinen wissenschaftlichen Publikationen auf; vgl. Bass und Cech 1984 (9). Aber man stelle sich einmal vor, was geschehen würde, wenn heutzutage ein ID-Beitrag (oder ein Beitrag, in dem der intelligente Ursprung der Lebensformen auch nur positiv referiert wäre), von "three referees" zurückgewiesen und eine Zeitschrift ihn dennoch publizieren würde. Die folgenden Ausführungen von Christoph Heilig zum Fall Richard Sternberg dürften in diesem Zusammenhang vielleicht nicht ohne Interesse sein; siehe Heiligs Kommentare und Diskussion unter (10) und (11) und dazu Sternbergs Seite unter (12).

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Nachtrag 2012

Nachtrag zu den Anmerkungen von 2007/2008: Zur Situation der AG Evolutionsbiologie HEUTE vgl. http://www.weloennig.de/Die_Affaere1.pdf, pp. 113/114.

Weitere Beiträge:

93. Lönnig, W.-E.: Utricularia multifida (previously Polypompholyx multifida) has suction traps like all the other Utricularia species (12 pp.) http://www.weloennig.de/Polypompholyx.pdf (2008).

94. Lönnig, W.-E. (Hrsg.): Abstracts/Zusatzinformationen und Literaturangaben zur Podiumsdiskussion "Design ohne Designer?" am 24. 11. 2009 im Schloss Rosenstein, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart. Von Douglas Axe, Wolf-Ekkehard Lönnig, Reinhard Junker, Markus Rammerstorfer: http://www.weloennig.de/Podiumsdiskussion.pdf (2009).

95. Lönnig, W.-E.: Mutagenesis in Physalis pubescens L. ssp. floridana: Some further research on Dollo’s law and the law of recurrent variation. In: Floriculture and Ornamental Biotechnology 4 (Special Issue), 1-21 (2010).* See: http://www.globalsciencebooks.info/JournalsSup/images/Sample/FOB_4(SI1)1-21o.pdf

Peer-reviewed by 5 Reviewers. Some positive points (only excerpts; - of course all the reviewers also made some/several suggestions to improve the paper and fortunately some of the proposals really did help to improve it).

Peer1: "The author demonstrates the essential contradictions between the Dollo's LAW and the current data concerning the mutation process in Physalis (Solanaceae). The paper is satisfactory focused and contains big experimental data very well described. ... Generally, the suggested predictive value of the major point is supported by the author."

Peer2: "I recommend publication of this MS, with changes (see below). The paper discusses several important, if controversial, questions, and will stimulate thinking and research in evolutionary theory, comparative botany, genetics, and systematics. ... If the empirical pattern of recurrent variation the author described in Physalis is real, and stands up under further experimentation and observation, it will find its own name (descriptor) in due course. Using "law” to name the pattern helps to focus attention, to be sure, on its regularity, and also invites skeptics to seek for exceptions or evidential challenges."

Peer3: "General and international interest: High, see general comments below. Scientific quality: Adequate. The experiment presented is a very interesting one and the result of many years' work. Figures and figure legends: Easy to read and understand without reference to the text. Acceptance/rejection: The manuscript should be published following editorial/reviewer suggestions. ... This paper has high interest due to the size of the study and current interest in Dollo's Law (e.g. Nature 461, 515-519 (24 September 2009). It is useful for the scientific community that unusual views are discussed, especially when they come from a well-established scientist such as Dr Lönnig, so long as they are presented rigorously in the context of empirical data."

Peer4: "General and international interest: High. Conclusions: Properly drawn with regards to methods and data. Scientific quality: High. Abstract/Summary or Introduction: Good. Language: Good. Clarity: Statements are clear. Tables and table headings: Easy to understand. Formal quality (summary of entire manuscript): Very good. Acceptance/rejection: The manuscript should be published following minor editorial/reviewer suggestions."

Peer5: "Scientific quality: High. Acceptance/rejection: The manuscript should be published in its present state... it is an interesting piece of work and many interesting points are discussed..."

96. Lönnig, W.-E.: Die Evolution der karnivoren Pflanzen: Was die Selektion nicht leisten kann - das Beispiel Utricularia (Wasserschlauch). 2. Auflage. Naturwissenschaftlicher Verlag Köln (274 plus 10 pp.) (2011) und 3. Auflage 2012 Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG, Münster. (Mit positiven Kommentaren und Empfehlungen mehrerer Naturwissenschaftler.) Siehe: Drei Linden Film http://www.dreilindenfilm.de/shop/buecher-c-35.html?osCsid=d0d39a91a418ad4fc0a97844c97f2645 und http://www.amazon.de/Die-Evolution-karnivoren-Pflanzen-Wasserschlauch/dp/3869914874/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1329833831&sr=1-1

97. Lönnig, W.-E.: "Die Affäre Max Planck", die es nie gegeben hat. Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG, Münster (2011). Siehe http://www.amazon.de/Die-Aff%C3%A4re-Max-Planck-Wissenschaftliches/dp/386991419X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1329833925&sr=1-1

98. Lönnig, W.-E.: The Evolution of the Long-Necked Giraffe (Giraffa camelopardalis L.): What Do We Really Know? Testing the Theories of Gradualism, Macromutation, and Intelligent Design. (133 pp.) Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG, Münster (2011). (Wieder mit positiven Kommentaren und Empfehlungen mehrerer Naturwissenschaftler.) Siehe http://www.amazon.de/Evolution-Long-Necked-Giraffe-Giraffa-camelopardalis/dp/3869914718/ref=pd_sim_sbs_b_2 Die deutsche Ausgabe ist 2012 veröffentlicht worden. (Siehe die drei Buchtitel bei Amazon.de unter http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1/279-7832326-4285420?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=L%F6nnig&x=22&y=21 und alle vier bei Amazon.com unter http://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss/175-0618332-4813052?url=search-alias%3Daps&field-keywords=L%F6nnig)

Zu den Titeln unter 96. bis 98. ist vielleicht noch Folgendes anzumerken: Alle drei wurden - wie auch weitere andere Beiträge - seit ihrer ersten Internetpublikation wiederholt überarbeitet, ergänzt und schließlich für die Buchveröffentlichungen mit jeweils einem besonderem Vorwort (sowie für 96. und 98. mit Kommentaren von Gutachtern) versehen. Wenn man jedoch alle längere Ergänzungen als Supplements einzeln aufführen wollte - siehe zu 96. auch die z. T. seitenlangen Anmerkungen und Diskussionen zur Literatur im Literaturverzeichnis selbst (vgl. dort z. B. pp. 233-235, 242/243, 265/257) oder zu 98. pp. 30-38 (recurrent laryngeal nerve), 116/117, 118/119, 128-130 und p. 131 - dann könnte man (wenn es darum ginge) noch einige Nummern hinzufügen.

99. Lönnig, W.-E.: Konvergenzerscheinungen bei der karnivoren Philcoxia minensis - ein weiteres Problem für die Synthetische Evolutionstheorie (2012).

100. Lönnig, W.-E.: Nobelpreisträger pro Intelligent Design (ID) des Universums und des Lebens. http://www.weloennig.de/Nobelpreistraeger.pdf (2005/2007: Nachtrag zum Nachtrag).

Audio- und Videodateien

101. Lönnig, W.-E.: Ist Intelligent Design eine realistische Antwort auf die Ursprungsfrage in der Biologie? Drei naturwissenschaftliche Vorträge, die man sich direkt anhören kann: http://www.unser-auge.de/intelligent-design-hypothese/intelligent-design_ursprungsfrage_der_biologie.html

[102:] Spitzmauslied: Ton: http://www.weloennig.de/Spitzmaus.MP3 und Text: http://www.weloennig.de/Spitzmauslied.pdf (2011).

Ein paar weitere aufschlussreiche Punkte unter http://www.weloennig.de/literatur1a.html und http://www.weloennig.de/CurriculumVitae.pdf


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